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Recycling – was macht Sinn, wie geht es, was bringt es?

Gepostet am 15 März 2019

Recycling - ein allgegenwärtiges Thema. Die Schweiz wird auch als "Recycling-Weltmeister" bezeichnet. Doch wofür recyceln wir eigentlich und wie recycelt man richtig, sodass es dann auch seinen Sinn erfüllt?

Recycling, also die Wiederverwendung benutzter und zu entsorgender Materialien, ist uns inzwischen so geläufig, dass die «Mülltrennung» vielen schon in Fleisch und Blut übergegangen ist. Aber warum ist Recycling so wichtig? Und: Genügt es, Abfälle dem Recycling zuzuführen? Welche Materialien kann man sinnvoll aufbereiten, welche nicht?

Fast ebenso wichtig ist die Frage, wie in grösserem Massstab mit der Wiederverwertung umgegangen wird. Kann man den Angaben von Unternehmen und deren vorgeblicher Wiederverwertung von Materialien vertrauen? Und was kann und sollte man selbst tun?

Ohne Recycling geht es nicht. Aber Recycling allein genügt nicht!

Zunächst einmal: angesichts einer wachsenden und immer mehr konsumierenden Weltbevölkerung macht Recycling definitiv Sinn. Über den Wert des Waldes und die Wichtigkeit, die Wälder dieser Erde zu erhalten, haben wir in unserem Blog schon mehr als einmal geschrieben, und NIKIN pflanzt ja auch für jede Bestellung einen Baum. Dass man Altpapier, Pappe und Kartons der Wiederverwertung zuführen sollte, um den Lebensraum Wald vor der Abholzung zu schonen, leuchtet ein.

Die gute Sache: der Papierverbrauch geht in Europa zurück. Aber noch längst nicht genug. Noch immer verwenden wir viel zu viele Einwegprodukte aus Papier, von denen nicht alle recycelt werden.

Recycelt werden sollten:

  • Papier und Karton
  • Glas und Weissblech
  • Plastik und Verpackungen

 

Recyceln ist gut, verzichten ist besser

Auch beim Plastik liegt die Sache ähnlich. Plastikmüll ist ein ernsthaftes Problem, weil sich Plastik nicht zersetzt. Statt dessen wird es in immer feinere Bestandteile zerrieben. Irgendwann landet es als Mikroplastik dann in der Nahrungskette – und auch auf unseren Tellern. Angesichts der Flut von Plastikabfällen ist Recycling von Plastik natürlich geboten. Noch wichtiger aber wäre es, so weit wie möglich auf Plastik zu verzichten. Es gibt immer Alternativen. Ganz einfach, die Plastiktüten durch Stofftaschen zu ersetzen – immer und grundsätzlich. Und in Haushalt und Büro keine Plastikprodukte mehr zu verwenden. Einweggeschirr und Plastikgabeln müssen nicht sein, es gibt preiswerte Entsprechungen aus Glas oder Porzellan – natürlich müssen sie abgewaschen werden und können nach dem Kindergeburtstag oder der Party nicht einfach eingesammelt oder weggeworfen werden. Aber mal Hand aufs Herz, ist die Umwelt, die wir unseren Kindern hinterlassen, nicht ein bisschen Mühe wert?

Zugegeben, es ist mitunter ein bisschen mühsamer, nach Getränken in Mehrwegflaschen aus Glas zu suchen, als einfach eine PET-Flasche Fanta oder Cola zu kaufen. Dennoch, es gibt sie – und der Geschmack ist besser. Besser auch als bei Weissblechdosen, die zwar ebenfalls recycelt werden, aber doch eigentlich gar nicht nötig wären.

Unser Vorschlag: eine Woche abfallreduziert

Wir empfehlen, einfach mal eine Woche ein Experiment zu leben: so wenig Abfall wie möglich zu produzieren, und diesen dann nach Möglichkeit in wiederverwertbarer Form. Altglas und Altmetall sind erlaubt, Recyclingpapier zumindest für die Toilette ebenfalls, Plastik ist No-Go! Wo landen wir dann?

Bei sehr viel frischer Kost – wer auf aufwendige Verpackungen und vor allem auf Plastik verzichtet, wird am allerbesten auf dem Markt fündig, nicht nur für Obst und Gemüse, sondern auch für Fleisch und Fisch. Hier darf man unter Umständen sogar eigene Verpackungsmaterialien mitbringen und kommt so um Verpackungsmüll herum.

Weniger wegschmeissen, besser leben

Das Tolle und Wertvolle an so einem Experiment: es öffnet die Augen dafür, wie viel Abfall wir tagtäglich billigend in Kauf nehmen. Und natürlich erlebt man den Einkauf, das Kochen und Essen viel bewusster, wenn man auf fertig verpackte Lebensmittel verzichtet. Das allein reicht schon aus, um es einmal zu versuchen. Der grösste Pluspunkt dabei ist jedoch: man geniesst mehr  - und mit gutem Gewissen. Und das bisschen Abfall, das immer noch anfällt? Kann in den Kompost!

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