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"Non-Profit Organisationen" – was steckt hinter dem Kürzel NGO?

Gepostet am 26 April 2019

NGOs machen Schlagzeilen. Immer wieder geraten sie ins Rampenlicht, wenn sie sich dort einsetzen, wo niemand sonst sich einsetzen kann oder will. Egal ob es sich um die Erhaltung von Naturräumen, humanitäre Einsätze in Kriegs- und Krisengebieten oder um politische Aufklärung und Bildung geht, NGOs sind ein wichtiger Bestandteil der Zivilgesellschaft. Aber was ist eigentlich eine NGO?

 

NGO Handshake

 

Hinter der Abkürzung «NGO» steckt die Bezeichnung «non-governmental organisation» - auf deutsch ist auch NRO oder «nicht-Regierungsorganisation» geläufig. Eine NGO muss verschiedene Kriterien erfüllen, um dem Namen gerecht zu werden. Sie muss privat organisiert und unabhängig sein. Eine Organisation, die Unabhängigkeit vorgibt, zu guter Letzt aber gesponsert wird von Interessengruppen, kann nicht den Anspruch auf Unabhängigkeit erheben. Ebenso wichtig wie die Unabhängigkeit von wirtschaftlichen und/oder politischen Stakeholdern ist eine nicht gewinnorientierte Ausrichtung. Um sich als NGO oder NRO bezeichnen zu dürfen, muss eine Organisation also dem Anspruch auf Gewinne entsagen und darf auch an ihre Mitglieder keine Gewinne ausschütten. Das soll die Unabhängigkeit gewährleisten.

Was tun NGOs?

Nichtregierungsorganisationen sind in vielen Bereichen des gesellschaftlichen und sozialen Lebens aktiv. Sie engagieren sich für die Rechte von Gruppen, besonders die Rechte und den Schutz von schwachen und benachteiligten Personen – so finden sich zahlreiche NGOs, die im Kinderschutz oder für die Rechte von Frauen engagiert sind. Aber auch für Menschen mit Behinderung, für Justizopfer, für Senioren setzen sich NGOs ein – und derzeit natürlich stark für die Opfer von Konflikten und für Geflüchtete. Die Liste liesse sich erheblich verlängern.

Neben dem Schutz und der Vertretung einzelner Personengruppen können NGOs sich auch im sozialen und politischen Bereich bewegen, auf Machtmissbrauch und Rechtsbeugung hinweisen und diese bekämpfen.

Und auch im Tier- und Naturschutz sind NGOs wichtig. Als unabhängige Mahner setzen sie sich für Mitgeschöpfe ein, die keine Stimme haben, und bemühen sich um den Schutz der Schönheit und Reichtümer des Planeten.

Wie finanzieren sich Nichtregierungsorganisationen?

Da NGOs keine Gewinne ausschütten dürfen, sind viele von ihnen auf Spenden angewiesen. Eine weitere Einnahmequelle sind Mitgliedsbeiträge, die dort anfallen, wo eine NGO als gemeinnütziger Verein organisiert ist. Da gerade bei Nichtregierungsorganisationen ein hoher Anspruch auf Unabhängigkeit und Transparenz vorliegt, ist eine wirkungsvolle und gleichzeitig mit der Ethik der Organisation vertretbare Öffentlichkeitsarbeit und die absolut korrekte Verwendung der erhobenen Gelder von höchster Bedeutung – die Glaubwürdigkeit einer NGO steht und fällt damit.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Mitglieder oder die Beschäftigten einer NGO nicht bezahlt würden. Besonders dort, wo aufwändige Arbeit geleistet wird, wo Spezialisten und Experten benötigt werden, sind NGOs durchaus ermächtigt, ihre angestellten und freien Mitarbeiter nach den landesüblichen Standards gut zu bezahlen. Dem gegenüber stehen die ehrenamtlichen Mitglieder oder Mitarbeiter, die unentgeltlich oder gegen eine Auslagenentschädigung tätig sind.

Einnahmen aus erfolgreichen Projekten

Auch die Finanzierung durch die Produkte aus eigenen Projekten ist für eine NGO durchaus legitim. Wer sich für ein Berufsbildungsprojekt stark macht, darf beispielsweise die Handwerksprodukte, die als Resultat der Projektarbeit anfallen, verkaufen – um Einnahmen für weitere Tätigkeit zu generieren und um greifbare Erfolgsnachweise auf den Markt zu bringen. Wichtig ist in jedem Fall, dass die erwirtschafteten Gelder wieder zurückgeführt werden und dazu dienen, weitere Aktivitäten der NGO zu finanzieren.

Wir bei NIKIN möchten dazu beitragen, dass die Arbeit von NGOs, die sich im Wald- und Naturschutz stark machen, beim Verbraucher ankommt. Und dass jeder von Euch die Möglichkeit erhält, unkompliziert und direkt dazu beizutragen, Natur zu erhalten. Unsere besondere Liebe und Verbundenheit gilt dabei dem Wald und seinen Bewohnern. Bäume säubern die Luft, die wir atmen, und das Wasser, das wir trinken. Wälder sind die wichtigsten Reservate für Biodiversität. Deshalb arbeiten wir mit One Tree Planted und BOS zusammen.

OneTreePlanted

Unser Partner One Tree Planted forstet seit 2014 weltweit Gebiete wieder auf, die durch Rodung, Waldbrand und andere Umweltkatastrophen entwaldet wurden. Die Mission: ein Dollar pro Baum. In Nord- und Südamerika, Afrika und Asien sind die Baumpflanzer von OTP aktiv und pflanzen Bäume, die für die jeweilige Region geeignet sind und dort gedeihen können. Wir von NIKIN sorgen dafür, dass ihnen das Geld für die Waldaufforstung nicht ausgeht. Mit jedem bei uns erworbenen Produkt wird ein Baum gepflanzt!

One Tree Planted

BOS

BOS Schweiz macht sich seit den Neunziger-Jahren stark für den Schutz der letzten Orang-Utans auf Borneo – und die Erhaltung der Tropenwälder, in denen sie leben.  Neben der Rettung und Rehabilitierung der Tiere ist ein Schwerpunkt der Tätigkeit die Arbeit in der Community – denn nur wenn die Menschen verstehen, warum der Lebensraum der Tiere auch für sie wichtig ist, lässt sich Artenschutz und Naturschutz langfristig umsetzen.

 

BOS

 

Und so arbeitet NIKIN

Jeder unserer Kunden sponsert mit seinem Kauf einen Baum. Allmonatlich werden die so gesammelten Beträge aus unserem Verkauf weitergeleitet an unsere Partner One Tree Planted und One-Tree-One-Life/BOS Schweiz. Dann wird nicht sofort gepflanzt, denn die Aufforstung findet saisonal an verschiedenen Standorten weltweit statt. Irgendwo auf der Welt steht also in den Monaten nach Deinem Kauf Dein Baum, von Hand gepflanzt. Du wirst ihn nicht sehen oder besuchen können – aber für Deinen Beitrag erhältst Du mit Deinem Produkt von NIKIN Dein persönliches Zertifikat als Baum-Sponsor. Und damit wir unseren Grundsätzen treu bleiben, verzichten wir weitgehend auf Papierkram wie Rechnungen – wo etwas ausgedruckt wird, verwenden wir «baumfreies» Papier aus Zuckerrohr oder ähnlichen Materialien. Damit wir den Naturschutz konsequent zu Ende denken.

2 Kommentare

  • Ursula Stebler: June 17, 2019

    Hallo guten Tag, ich habe heute das erste Mal von eurer Organisation gelesen , und was ihr leistet, ist grossartig. Meiner Überzeugung nach hat es auch in Europa bedarf an Aufforstung. Durch jahrelange Rodungen, für Fabriken, usw. wurden viele Wälder und Landschaften zerstört. Z.B. Schottland arbeitet seit Jahren an der Aufforstung, zuerst mit Monokultur jetzt mit Mischwald. Durch die Veränderungen des Klimas, haben sie auch mit grossen Waldbränden zu kämpfen und erleiden Rückschläge. So gibt es sicher noch mehr Europäische Länder , wie die Schweizer Berge, auch sie benötigen unsere Hilfe.

  • Antonella Strada: May 08, 2019

    Ich bitte um einen Rückruf.

    I Herzlichen Dank Antonella Strada
    0765340487

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